Kommunale Wärmeplanung
Zukunftsperspektiven der Wärmeversorgung in Aulendorf
Die Stadt Aulendorf hat einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen und zukunftssicheren Energieversorgung erreicht: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 23.03.2026 der Kommunalen Wärmeplanung zugestimmt.
Die kommunale Wärmeplanung zeigt auf, wie die Wärmeversorgung in Aulendorf in den kommenden Jahren und Jahrzehnten schrittweise klimaneutral gestaltet werden kann. Hierfür wurden der aktuelle Wärmebedarf, bestehende Versorgungsstrukturen sowie mögliche zukünftige Lösungen wie Nahwärmenetze, erneuerbare Energien und Effizienzmaßnahmen untersucht. Ziel ist es, eine verlässliche Orientierung für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Stadtverwaltung zu schaffen.
Wichtig ist:
Die kommunale Wärmeplanung ist kein verbindlicher Bau- oder Maßnahmenplan, sondern ein strategisches Instrument. Sie zeigt mögliche Entwicklungspfade auf und soll Eigentümerinnen und Eigentümern eine bessere Entscheidungsgrundlage für zukünftige Investitionen – zum Beispiel beim Austausch einer Heizungsanlage – geben.
Die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung können hier (PDF-Dokument, 16,2 MB)eingesehen werden.
Mit der Veröffentlichung kommt die Stadt Aulendorf den gesetzlichen Vorgaben des Landes Baden-Württemberg nach und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz sowie zur langfristigen Sicherung einer bezahlbaren und nachhaltigen Wärmeversorgung.
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert der Bund seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
