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Stadt Aulendorf
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Aulendorfer Eckhexen

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Autor: Frau Krause
Artikel vom 07.08.2018

deutsch-französische Städtepartnerschaft

Werksführung beim Reisemobilhersteller Carthago
Werksführung beim Reisemobilhersteller Carthago

Ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft verbrachten 29 Gäste aus unserer französischen Partnerstadt Conches en Ouche das Wochenende (19.07.-23.07.2018) in Aulendorf und Umgebung.

Nach der Anreise am Donnerstag und einem kleinen Empfang am Bahnhof traf sich die Gruppe mit ihren deutschen Gastgebern am Freitagvormittag bei der Fa. Carthago zu einer Werksführung mit vorheriger Präsentation speziell für unsere französischen Gäste. Wir wurden herzlich begrüßt und professionell in Gruppen durch die Produktion geführt. Auch und gerade für uns Aulendorfer waren diese Einblicke in die individuelle, qualitativ hochwertige nahezu manufakturartige Herstellung der Carthago Wohnmobile sehr interessant. Ebenso beeindruckte die Entwicklung der inhabergeführten Firma von der Garagenproduktion über die Ausdehnung an drei Standorten in Ravensburg bis zum Bau des Betriebsstandortes Carthago City hier in Aulendorf mit zunächst 300 Mitarbeitern 2013 bis heute mit 550 Mitarbeitern.

Am Freitagnachmittag nutzten wir die Gelegenheit eine unserer neuen Führungen, nämlich die baumkundliche Führung mit Markus Kink durch den Stadt- und Schlosspark zu machen. Und zu unserer Überraschung, lies es sich H. Kink nicht nehmen sein weit zurückliegendes Schulfranzösisch zu reaktivieren. Auch alle baumkundlichen Fachbegriffe hatte er nachgeschlagen und notiert. Am Schluss war ihm wichtig festzuhalten, dass wir uns nicht die Namen der Bäume merken müssen, sondern mit allen Sinnen die Natur und im speziellen die Bäume erfahren, genießen und damit auch wertschätzen sollen, welches Kleinod wir mit dem ehemals „Königseggschen Park“ wir hier in Aulendorf haben. Zum Abschluss gönnten sich noch einige eine Kneippanwendung in der Wassertretstelle im Park und die anderen ließen sich gemütlich nieder um einmal mehr in netter Runde zu plaudern.

Auch den Feierabendock beim Schalander mit der Musikkapelle Ebersbach-Musbach genossen viele Gastgeber mit ihren Gästen. Leider gab es eine kleine Unterbrechung durch einen kurzen, heftigen Regenschauer. Aber die Musikkapelle unter Leitung von Herrn Schoch lies es sich nicht nehmen, danach das Konzert fortzusetzen und die zuvor ins Gasthaus geflüchteten Zuhörer nahmen gerne wieder draußen Platz und genossen die tolle musikalische Unterhaltung.

„Die Humpis in Avignon“ im Museum des Ravensburger Humpis-Quartier stand auf unserem Samstagsprogramm am Beginn. Diese Geschäftsverbindung der Ravensburger Handelsgesellschaft unter der Leitung der Fam. Humpis mit einer Niederlassung in Avignon und einer eigenen Zuckerproduktion im spanischen Valencia brachte allen Beteiligten im 15. Jdt. Ansehen und Reichtum. Zum Ende der Führung konnten wir exklusiv das Antrommeln einer Trommlergruppe der Schule St. Konrad im Innenhof des Humpisquartiers erleben. Für unsere französischen Gäste waren die Rutenfeststimmung mit den verschiedenen Trommlergruppen und dem Antrommeln in der Bachstraße neben der samstäglichen Marktwurst ein besonderes Erlebnis.

Die Fahrt mit dem Moorbähnle ins nahezu stille Bad Wurzacher Ried am Nachmittag war hierzu ein Kontrast. Mit vielen interessanten Informationen zur Entstehung der Moorbahn, der Funktion und Nutzung des Riedes früher und heute, bis zum Europadiplom für das Naturschutzgebiet „Wurzacher Ried“, kehrten wir glücklich und zufrieden nach Aulendorf zurück. Denn wir hatten es gerade noch vor einem heftigen und ausgiebigen Regen in den Bus geschafft.

Der Festabend im Hofgut Tiergarten wurde von allen zu intensiven Gesprächen bei gutem Essen und fröhlicher Stimmung genutzt. Bürgermeister Burth begrüßte den Vorsitzenden der Vereinigung der Städtepartnerschaften, Gérard Chauvin und den Vorsitzenden für die deutsche Partnerschaft mit Aulendorf, Michelle Peuret herzlich. Er dankte für den jahrelangen intensiven Kontakt und die daraus entstandenen Freundschaften, die nicht nur die deutsch-französische Freundschaft, sondern auch den europäischen Gedanken leben, der nun über 70 Jahre Friede für Europa bedeutet. Gérard Chauvin bedankte sich für die Einladung und das gelungene Programm und betonte ebenfalls die intensive Freundschaft zwischen den Austauschpartnern und den beiden Städten.

Ein überaus gelungener Programmpunkt, war der Besuch des Konzertes des Liederkranzes mit seinen musikalischen Gästen am Sonntagabend. Die Bandbreite an musikalischen Darbietungen des Liederkranzes, des Doppelquartetts, des Shalom-Chores und des Bläserensembles des Musikvereins Blönried-Zollenreute war abwechslungsreich, faszinierend und kurzweilig. Der Abend verflog bei bester musikalischer Unterhaltung im Nu und mit der „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven gesungen durch den Gesamtchor und die Zuhörer inklusive einer französischen Strophe, war ein wunderschöner und berührender Abschluss des Wochenendes.

Bei vielen Gelegenheiten gab es überraschende, unerwartete Begegnungen unserer Gäste mit bekannten Gesichtern aus früheren Jahren, die stets in freudigem Austausch mündeten, auch wenn die Sprachkenntnisse fehlten. Daher freuen wir uns bereits heute auf die nächsten Begegnungen, wo wir dann 60 Jahre Städtepartnerschaft zwischen den einstigen Kriegsgegnern, feiern können.

Wir möchten uns auf diesem Weg bei allen bedanken, die zum gelungenen Programm beigetragen haben.

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