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Umgebungslärmrichtlinie

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm vom 24. Juni 2005 wurde die EU-Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG in deutsches Recht umgesetzt. Die nach § 47c des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) erforderliche strategische Lärmkartierung einschließlich der Betroffenheitsanalyse für Straßen mit mehr als 3.000.000 Kfz/Jahr (8.200 Kfz/24h) in der zweiten Stufe wurde für das Land Baden-Württemberg von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) durchgeführt. Ebenfalls zu kartieren waren Haupteisenbahnstrecken mit einem Verkehrsaufkommen von über 30.000 Zügen/a. Diese Kartierung wird vom Eisenbahnbundesamt durchgeführt.

In Baden-Württemberg ist für die Lärmkartierung die LUBW und für die Lärmaktionsplanung die Gemeinden zuständig. Die Umgebungslärmrichtlinie basiert auf einem zeitlich zweistufigen Vorgehen je nach Einwohnergröße und Verkehrsbelastung.

Lärmquelle

Zuständigkeit

Erfassungsgrenze
für Stufe 1

Erfassungsgrenze
für Stufe 2

Ballungsräume

Jeweilige
Kommune

> 250.000 Einwohner

> 100.000 Einwohner

Hauptverkehrsstraßen

LUBW

> 6 Mio Kfz/Jahr
(16.400 Kfz/Tag)

> 3 Mio Kfz/Jahr
(8.200 Kfz/Tag)

Haupteisenbahnstrecken
- bundeseigene
- nicht-bundeseigene

Eisenbahn-
bundesamt
LUBW

> 60.000 Züge/Jahr
(164 Züge/Tag)

> 30.000 Züge/Jahr
(82 Züge/Tag)

Großflughafen Stuttgart

LUBW

> 50.000 Flugbewe-
gungen/Jahr

> 50.000 Flugbewe-
gungen/Jahr

Auf der Basis dieser Lärmkartierung muss die Stadt Aulendorf nach § 47d BImSchG in der Stufe 2 auch einen Lärmaktionsplan unter Mitwirkung der Öffentlichkeit erstellen, in dem Lärmprobleme zu untersuchen sind, die durch die Lärmquellen oberhalb der genannten Schwellenwerte verursacht werden.

Eine Aktualisierung der Lärmkartierung und ggf. der Lärmaktionspläne ist danach alle fünf Jahre vorzunehmen.