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Mobilitäts- und Verkehrskonzept 2016

Die Stadt Aulendorf entwickelt sich stetig weiter. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass neue Wohngebiete und Gewerbegebiete entstehen. Diese Weiterentwicklung führt zu einem zunehmenden Verkehrsaufkommen sowie einer auch damit einhergehenden Zunahme an Lärm und Schadstoffemission. Damit die Lebensqualität der Einwohner erhalten bleibt, sind verkehrstechnische und verkehrsregelnde Überlegungen und Planungen notwendig. Das hierfür erforderliche Verkehrs- und Mobilitätskonzept wird für die Kernstadt von Aulendorf seit 2014 entwickelt.

Der derzeitige Konzeptstand wurde in einem Zwischenbericht vom 06.11.2014 zusammengefasst.

Defizite und Handlungsfelder

Der Innenstadtbereich und hier vor allem die Hauptstraße müssen vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Gleichzeitig sollte das vorwiegend parallel zur Hauptstraße verlaufende Nebenstraßennetz möglichst nicht zusätzlich belastet werden. Um dies zu erreichen, müssen neben verkehrslenkenden und baulichen Maßnahmen gleichzeitig leistungsfähige Achsen geschaffen werden. Diese Achsen sollten ausreichend Kapazität besitzen, um auch bei einer Sperrung der Rugetsweiler Brücke den hierdurch verlagerten Verkehr zusätzlich aufnehmen zu können.

Das Vorrangnetz soll entwickelt und gestärkt werden, um sensible und bis an die Kapazitäts- bzw. Akzeptanzgrenze (z.B. Hauptstraße) belastete Straßenräume zu entlasten. Gleichzeitig können hier Freiräume für eine veränderte Straßenraumgestaltung geschaffen werden, um eine höhere Qualität des öffentlichen Raumes zu erreichen. Das Vorrangnetz ist so zu definieren, dass die Erschließung des Stadtgebietes sowie der überörtliche Verkehr über dieses Netz am ehesten umfeldverträglich gewährleistet werden kann. Die Entwicklung des Vorrangnetzes bezieht sich weniger auf Ausbaumaßnahmen im vorhandenen Netz, sondern auf die Entlastung bestehender Streckenabschnitte, welche nicht dem Vorrangnetz zugeordnet werden.

Sowohl an den Ortseingängen im Norden und Westen als auch in der Hauptstraße finden häufig Geschwindigkeitsübertretungen statt. Diese sind durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren und einzudämmen.

Die beiden Tiefgaragen in der Stadt Aulendorf weisen noch freie Kapazitäten auf. Insgesamt zeigt sich, dass das Parkraumangebot in der Stadt ausreichend ist. Die Auslastung insbesondere der Tiefgarage Am Kurpark sollte bestenfalls gesteigert werden.

Verkehrsleitbild

Die Aufgabe des Verkehrsleitbildes besteht darin, der Verkehrsgestaltung in Aulendorf einen verbindlichen Orientierungsrahmen zu geben. Die Verkehrsgestaltung beinhaltet in diesem Falle alle Maßnahmen, welche das Verkehrsaufkommen, die räumliche Verkehrsverteilung und den Verkehrsablauf beeinflussen.

Leitlinien der Verkehrsentwicklungsplanung in Aulendorf

Leitziel: Sensible Straßenräume entlasten
Die Hauptstraße wird hinsichtlich ihrer Netzfunktion, ihrer Verkehrsbelastung sowie der kürzesten Verbindung zwischen Nord und Süd derzeit automatisch in das Vorrangnetz integriert. Ziel der Entwicklung muss sein, dass die Hauptstraße zukünftig nicht mehr zum Vorrangnetz (für den Durchgangsverkehr) gehört und hauptsächlich vom Durchgangsverkehr entlastet wird. Unbedingt zu unterbinden sind Schleichverkehre in Nord-Süd-Verbindung und in umgekehrter Richtung. Darüber hinaus sind Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung und Geschwindigkeitsregulierung in weiteren Nebennetzbereichen zu untersuchen.

Leitziel: Straßenraumgestaltung verbessern
Die Notwendigkeit einer Verbesserung der Straßenraumgestaltung ergibt sich vor allem für die Hauptstraße. Ein verbessertes Erscheinungsbild spielt auch für die Entschärfung und Reduzierung der verkehrlichen Konflikte eine Rolle.

Leitziel: Maßnahmen zur Verkehrslenkung und Verkehrsführung
Probleme einer unübersichtlichen und teilweise fehlenden Wegweisung und Ausschilderung zeigen sich beispielsweise am Knotenpunkt Schussenrieder Straße / Hauptstraße. Ein klar definiertes Vorrangnetz erleichtert Maßnahmen zur Verkehrslenkung und Verkehrsführung. Dies beinhaltet u.a. die Wegweisung / Beschilderung, die Anbringung von Informationen, die Definition von Vorrangrouten für den Schwerverkehr und verkehrsrechtliche Einschränkungen.

Im innerstädtischen Wegweisungssystem sind die angegebenen Ziele auf Zweckmäßigkeit und Lückenhaftigkeit zu überprüfen. Gegebenenfalls müssen die Schilder vereinheitlicht und die Anzahl der Ziele und der Schilder auf ein sinnvolles Maß begrenzt werden. In engem Zusammenhang mit der wegweisenden Beschilderung steht die Verbesserung der Information zu den innerörtlichen Zielen. Ansatzpunkte dafür sind beispielsweise Infotafeln an Entscheidungspunkten.

Leitziele für den Ruhenden Verkehr
Für das Parken stehen innenstadtnah zwei Tiefgaragen sowie zahlreiche markierte Park-stände im Straßenraum zur Verfügung. Ein statisches Parkleitsystem ist nicht vorhanden. Die öffentlich zugänglichen Parkmöglichkeiten sind abhängig von der Tageszeit gut ausgelastet, es bestehen aber gerade auch in den beiden Tiefgaragen noch Reserven. Alle Parkstände sowie die beiden Tiefgaragen können kostenlos genutzt werden. Bei den meisten Parkständen ist die Nutzung einer Parkscheibe erforderlich. Es ist eine gute fußläufige Erreichbarkeit der Parkplätze zu gewährleisten. Die Zu- und Abfahrt soll ohne Beeinträchtigung der Ziele erfolgen. Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und Attraktivitätssteigerung der Bedingungen für weitere Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer) ist der Straßenraum vom ruhenden Verkehr zu entlasten.

Leitziele für den Radverkehr
Im Rahmen des Verkehrskonzeptes für die Kernstadt sind die Abstellmöglichkeiten am Bahnhof zu untersuchen und bei Bedarf weitere Abstellmöglichkeiten zu konzipieren.

Beteiligungsprozess

Im Rahmen der Mobilitäts- und Verkehrsplanung haben folgende Beratungen, Beteiligungen und Informationsveranstaltungen stattgefunden. Um die Öffentlichkeit transparent am Prozess zu beteiligen und ein möglichst breites Meinungsbild der Bürger Aulendorfs zur Thematik zu bekommen, wurden die Informationen zudem in einem virtuellen Bürgerforum bereitgestellt. 

18.03.2013

Quorumsantrag zur Mobilitäts- und Verkehrsplanung der Fraktionen FWV und BUS

29.04.2013

Quorumsantrag - Beratung im Gemeinderat
Handout
Pressebericht 04.05.2013

21.10.2013

Vorstellung von 4 Verkehrsplanungsbüros

22.01.2014

Vergabe Planungsleistung - Vorberatung AUT

17.02.2014

Vergabe Planungsleistung - Gemeinderat

05.03.2014

Auftaktgespräch mit Verkehrsplanungsbüro

13.03.2014

Knotenpunktmessung an elf Stellen im Stadtgebiet

08.04.2014

Verkehrsbefragung an sechs Befragungspunkten
Pressebericht 09.04.2014

12.05.2014

Ergebnisse der Datenerhebung
Präsentation

25.06.2014

Parkraum - Datenerhebung

10.07.2014

Bürgerinformationsveranstaltung
Präsentation
Protokoll
Pressebericht 12.07.2014
Pressebericht 16.07.2014
Öffentliches Internetforum zur Bürgerbeteiligung

21.07.2014

Parkraumerhebung, Zielentwicklung, Verkehrsprognose - Beratung Gemeinderat
Präsentation

30.09.2014

Leitbild und Maßnahmenkonzeption - Vorberatung Gemeinderat
Präsentation

06.11.2014 Verkehrskonzept - Zwischenstand vom 06.11.2014

27.11.2014

Infoveranstaltung für Gewerbetreibende in der Hauptstraße
Präsentation
Planfälle
Protokoll

15.1.2015

Bürgerinformationsveranstaltung
Präsentation
Protokoll

09.02.2015

Kreisverkehr Allewindenstraße
Vorentwurf Kreisverkehr R 30 L285 - Allewindenstraße
Vorentwurf Kreisverkehr R 35 L285 - Allewindenstraße

15.06.2015

Sachstandsbericht zum Geschwindigkeitskonzept, Maßnahmen und Umgestaltung Hauptstraße, Ruhender Verkehr, Fahrradabstellanlagen am Bahnhof im Gemeinderat
Präsentation
Erläuterungen

28.10.2015

Lärmaktionsplan - Abstimmung

16.11.2015

Maßnahmenvorschläge Orteingänge, wegweisende Beschilderung - Vorberatung Gemeinderat
Beschilderung Bestand
Beschilderung Konzeption
Maßnahmenvorschläge
Zielspinnen
Ortseingänge-Geschwindigkeitsreduzierung

08.01.2016

Poststraße
Verkehrsgutachten

03.02.2016 Arbeitsgruppe Verkehr
Pressebericht 03.02.2016