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Hochwasserschutz

In der jüngsten Zeit treten Hochwasser als Folge von Starkniederschlägen, plötzlicher Schneeschmelze oder  außergewöhnlichen Witterungsereignissen vermehrt auf. Um sich vor Schäden von unvorhergesehenen Umweltereignissen schützen zu können, spielt die Eigenvorsorge von privaten Hauseigentümern und Unternehmen eine wichtige Rolle.

Als Grundlage für die Abschätzung des Hochwasserrisikos hat das Land Hochwassergefahrenkarten (HWGK) erstellt. Mit einem Blick auf die Karten können Bürger und Unternehmen sehr schnell erkennen, inwieweit sie von Hochwasser betroffen sein könnten. Dies ist eine wichtige Information für die Eigenvorsorge.

Im Jahr 2012 hat das Land Baden-Württemberg die Hochwassergefahrenkarten für den Einzugsbereich der Schussen erstellt. In den Karten sind die Überflutungsflächen wiederkehrender statistischer Hochwasserereignisse dargestellt. Damit lässt sich die mögliche Ausdehnung und Tiefe einer alle 10 Jahre (HQ10), 50 Jahre (HQ50) und 100 Jahre (HQ100) wiederkehrenden Überflutung sowie von Extremereignissen (HQExtrem) anzeigen.

Mit dem Inkrafttreten des neuen Wassergesetzes Baden-Württemberg gelten ab 1.1.2014 die in den Hochwassergefahrenkarten dargestellten Überflutungsflächen eines alle 100 Jahre wiederkehrenden Hochwasserereignisses (HQ100) als Überschwemmungsgebiete kraft Gesetz.

Für die HQ100-Überschwemmungsgebiete gelten seit 1.1.2014 folgende wesentlichen Nutzungseinschränkungen:

  • Verbot der Ausweisung neuer Baugebiete
  • Bauverbot
  • Verbot der Lagerung von Gegenständen und wassergefährdenden Stoffen
  • Gebot zur Erhaltung von Rückhalteflächen, d.h. Umbruchverbot für Grünland

Nach dem Wasserhaushaltsgesetz des Bundes ist jede Person dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Eigenvorsorge für den Fall eines Hochwassers zu treffen:

"Jede Person, die durch Hochwasser betroffen sein kann, ist im Rahmen des ihr Möglichen und Zumutbaren verpflichtet, geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor nachteiligen Hochwasserfolgen und zur Schadensminderung zu treffen, insbesondere die Nutzung von Grundstücken den möglichen nachteiligen Folgen für Mensch, Umwelt oder Sachwerte durch Hochwasser anzupassen."

Die Hochwassergefahrenkarten bieten insbesondere für Bürger und Betriebe eine Grundlage für

  • die Verhaltensvorsorge (Informationswege, Fluchtwege und Räumungen)
  • die Bauvorsorge durch angepasste Nutzung und hochwasserangepasste Bauweisen und Materialien bzw. Objektschutzmaßnahmen (z.B. die Abdichtung von Türen und Fenstern)
  • die sachgerechte Lagerung wassergefährdender Stoffe

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