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European Energy Award / BürgerEnergiegenossenschaft
 

Aktion - Austausch alter Heizungsumwälzpumpen gegen effiziente Pumpen

In Zeiten wo der Energieverbrauch immer mehr an Bedeutung gewinnt, hat die Stadt Aulendorf in Zusammenarbeit mit der Thüga Energie und ortsansäßigen Firmen, die Aktion,  Austausch alter Heizungspumpen, ins Leben gerufen. Jeder Austausch wird Seitens der Stadt Aulendorf und der Thüga Energie durch eine Badekarte bzw. einen Gutschein belohnt.

Und wie funktioniert die Aktion? - Ganz einfach:

1. Auf dem Flyer sind die teilnehmenden Handwerksbetriebe aufgeführt.

2. Vereinbaren Sie mit einem der Betriebe einen Termin. Beziehen Sie sich dabei auf diese Aktion.

3. Der Installateurbetrieb sucht die für Ihre Heizung passende Pumpe aus und installiert diese für die vereinbarten 280 Euro. Das pauschale Angebot gilt, wenn die Heizung über zwei funktionstüchtige Absperrarmaturen vor und nach der Pumpe verfügt. Ein Netzanschluss von 230 Volt muss ebenfalls vorhanden sein. Braucht Ihre Heizung größere Pumpen, dann wird das Angebot auf derselben Preisbasis angepasst.

4. Reichen Sie eine Kopie der Rechnung des Handwerkers ein: Stadt Aulendorf, Bauamt, Hauptstr. 35, 88326 Aulendorf. Sie erhalten dann eine 10 er Karte für das Freibad Steegersee.

5. Den Gutschein in Höhe von 50 Euro für Energiesparmaßnahmen bzw. Sonderprodukte der Thüga können Sie mit der beiliegenden Postkarte geltend machen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Günther Gutmann unter Tel: 07524/4008-1451. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Stadt Aulendorf, Herrn Blaser, Tel. 07525/934-152.

Die ausführliche Beschreibung dieser Aktion kann dem Flyer entnommen werden:

Flyer Austausch Heizungspumpe

Die Flyer dieser Aktion wurden im August 2011 mit dem "aulendorf aktuell" an die jeweiligen Haushalte verteilt. Weiter liegen im Rathaus im Bereich der Info-Theke und im Bauamt die Flyer zur Mitnahme aus.

Energiesparen zahlt sich immer aus!   Stadtbauamt Aulendorf

 
 

Die Stadt Aulendorf wird mit European Energy Award ausgezeichnet.

Am 20. Januar 2011 reiste das Energieteam der Stadt Aulendorf ins Umweltministerium nach Stuttgart, wo die Stadt durch die Umweltministerin Tanja Gönner, Dr. Kienzlen und Dr. Dütz von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg mit dem European Energy Award 2010 augezeichnet wurde. Der European Energy Award steht für eine Stadt oder Gemeinde, die - in Abhängigkeit ihrer Möglichkeiten - überdurchschnittliche Anstrengungen in der kommunalen Energiepolítik übernimmt. Mit dem EEA (European Energy Award) werden Maßnahmen erarbeitet, initiert und umgesetzt, die dazu beitragen, dass erneuerbare Energieträger vermehrt genutzt und nicht erneuerbare Ressourcen effizient eingesetzt werden. Eine Stadt, die mit dem EEA ausgezeichnet wurde, erfüllt - unter der Voraussetzung, dass sämtliche gesetzlichen Auflagen eingehalten werden - die Anforderungen der ISO 14000 im energierelevanten Bereich. Bereits 2006 hat sich die Stadt Aulendorf als eine der ersten Kommunen zur Teilnahme am EEA entschlossen. Im Verfahren des EEA werden 6 große Bereiche geprüft. Dies sind: Entwicklungsplanung und Raumordnung, kommunale Gebäude und Anlagen, Versorgung und Entsorgung, Mobilität, interene Organisation und Kommunikation und Kooperation. Seit der Teilnahme am EEA wurden im Rahmen des Möglichen Verbesserungen zur Energieeinsparungen erarbeitet und umgesetzt. z.B. beim Verkauf von Bauplätzen (Ökobonus), unabhängige Energieberatung, energetische Sanierung städt. Gebäude, Energiemanagment städt. Gebäude mit Energiebericht usw. Aber bereits schon früher wurden durch den Bahnhof als Knotenpunkt, die Thermalwasserquelle, die innerstädtische Nahwärmeversorgung, die verkehrsberuhigten Bereiche, Grundsteine gelegt, die nun positiv in die Bewertung des EEA einflossen. Die gesamte Infrastruktur der Stadt, die Installationen von PV-Anlagen, der Bau von Biogasanlagen Privater und Gewerbetreibender, trug einen Teil am Ergebnis des EEA von 62 % der zu erreichenden Punktzahl bei. 50 % der Punktzahl müssen erreicht werden. Die Stadt Aulendorf lag mit den erreichten 62 % mit vergleichbaren Kommunen ganz vorn. Nun heisst es nicht stehen zu bleiben, sondern weiter zu machen. Dies spart Energie, auf längere Sicht Geld und schont die Umwelt.

Energieteam von links: Stadtrat Zimmermann, Bauhofleiter Schaaf, Bürgermeister Burth, Stadtrat Osdoba, Bauamtsleiter Stock, Stadtrat Sing, Stadtrat Thurn, Herr Göppel Energieagentur Ravensburg, stellv. Bauamtsleiter Blaser  

v.l.n.r.: stellv. Bauamtsleiter Blaser, Bürgermeister Burth, Umweltministerin Tanja Gönner, Dr. Dütz KEA

(Fotos: Brigitte Göppel)

 

 

 

 


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