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Geschichte der Ortschaften

Blönried

Die bis dahin selbständige Gemeinde Blönried wurde mit Verfügung des Regierungspräsidiums Südwürttemberg – Hohenzollern vom 27. Jan. 1972 in die Stadt Aulendorf eingegliedert. Voraus gingen die Beschlüsse der Gemeinderäte von Blönried und Aulendorf.

Die Wohnorte Stuben und Hühlen kamen 1976 zur Gemeinde Altshausen.

Die Ortschaftsverwaltung wurde am 1. Januar 2006 aufgehoben. Bestand hat weiterhin die Ortschaftsverfassung mit Ortsvorsteher und Ortschaftsrat.
Durch die unechte Teilortswahl ist gesichert, dass Blönried mit 2 Stadträten im Aulendorfer Gemeinderat vertreten ist.

 
Blönried
 

Das Missionshaus St. Johann in Steinenbach ist Mittelpunkt und als schulische Einrichtung eines Gymnasiums weit bekannt. Das dörfliche Leben wird geprägt durch die Aktivitäten der Vereine. Der Musikverein Blönried – Zollenreute hat in diesem Jahr sein Probelokal nach Umbau des alten Schulgebäudes in Münchenreute bezogen. Die Anlagen des Sportvereines befinden sich in Blönried. Die Landjugend und die Narrenzunft „Stoinabacher Bobbele“ sind im Gebäude der Raiffeisenbank untergebracht.

Text: Hartmut Holder, Ortsvorsteher

Kontakt

Hartmut Holder
Ortsvorsteher Blönried
Telefon: 07525/2687
E-Mail: hartmut.holder@aulendorf.de

 

Tannhausen

Der Ortsteil Tannhausen war am Eingemeindungstag 1. Februar 1972 eine Streusiedlung. Neben Tannhausen (290 Einwohner) zählen zu dem Ortsteil noch die größeren Wohnplätze Tannweiler mit Eisenfurt (146 Einwohner), Lipperstweiler mit den Allgäuer-Höfen (58 Einwohner), Geblisberg (26 Einwohner) und Herdtle (19 Einwohner). Zudem wurde Haslach 1831 aus der Gemeinde Reute ausgegliedert und Tannhausen zugeordnet. Im 15. Jahrhundert gehörte Haslach dem Kloster Waldsee, 1788 kam es unter die Fürstenherrschaft Waldburg-Wolfegg-Waldsee. Der Wohnplatz Ziegelhof war ursprünglich eine gräfliche Ziegelbrennerei, Thiergarten ein gräfliches Jagdhaus, das heute im Privatbesitz steht.

 
Tannhausen
 

Die Ursprünge Tannhausens sind unbekannt. Der Name lässt vermuten, dass der Ort im 8. oder 9. Jahrhundert entstand. Zusammen mit Aulendorf gehörte er zur Reichsgrafschaft Königsegg-Aulendorf. Die Grafen besaßen die Landeshoheit über Tannhausen bis 1806. 18 Jahre lang danach bildete der Ortsteil mit Aulendorf eine Gemeinde, bis er 1824 selbständig wurde. 1895 erbaute sich die neue Gemeinde ihr eigenes Rathaus, dass 1964 umgebaut und renoviert wurde.

Die Kapelle wurde 1887 erstellt. Daneben besitzen auch Tannweiler (Baujahr unbekannt) und Lippertsweiler (Baujahr 1353) eigene Kapellen. Außer Lipperstweiler, das zur Pfarrei Michelwinaden gehört, und Herdtle, 1925 der Pfarrei Bad Waldsee zugewiesen, gehören alle anderen Parzellen zur Pfarrgemeinde Aulendorf.

Bürgermeister von Tannhausen waren Josef Gröber (1915-1931), Josef Geng (1934-1939) und von 1939-1945 Josef Hauser. Nach dem 2. Weltkrieg war Alois Krapf 1945 zunächst durch die Militärregierung als provisorischer Bürgermeister eingesetzt und 1946 von der Bevölkerung in dieses Amt gewählt worden, das er bis 1949 versah. Von 1949 bis 1953 war Karl Kessler Bürgermeister, dann bis 31.12.1969 wieder Josef Hauser und schließlich bis zum 31.1.1972 Manfred Langlouis, der nach der Eingemeindung zu Aulendorf bis zum 28.10.2004 noch ehrenamtlicher Ortsvorsteher war.

Der derzeitige Ortsvorsteher von Tannhausen ist Volker Gorsler.

Text: Manfred Langlouis, ehem. Ortsvorsteher

Weitere Informationen zu Tannhausen finden sie auch unter

Kontakt

Volker Gorsler
Ortsvorsteher Tannhausen
Telefon: 07525/545
Telefax: 07525/912351
E-Mail: volker.gorsler@aulendorf.de

 

Zollenreute

Vor über 35 Jahren hat die Gemeinde Zollenreute durch den Eingemeindungsvertrag mit der Stadt Aulendorf ihre Selbständigkeit verloren.

Letzter Bürgermeister und erster Ortsvorsteher war Herbert Moosmann.
Auf ihn folgten sechs weitere Ortsvorsteher, derzeit ist Siegfried Hornung Ortsvorsteher von Zollenreute.

Im Jahr 1975 hatte Zollenreute ca. 700 Einwohner. Durch den Neubau eines Kindergartens mit zwei Gruppen und Erschließung von größeren Baugebieten ist die Einwohnerzahl der Ortschaft mit ihren Teilorten auf inzwischen 1.200 Einwohner angestiegen.

1970 gab es in Zollenreute noch ca. 30 landwirtschaftliche Betriebe, von denen heute leider nur noch sechs übrig geblieben sind. Hierfür sind in den letzten 10 Jahren in Zollenreute zwei Gewerbegebiete entstanden.

In der Ortsmitte steht die über 100 Jahre alte und neu renovierte Kapelle.
Vor fünf Jahren wurde das Rathaus von Zollenreute verkauft, und zum

1. Januar 2006 wurde auf Beschluss des Gemeinderates der Stadt Aulendorf die Ortsverwaltung Zollenreute geschlossen.

Text: Josef Bertsch

Weitere Informationen zu Zollenreute finden sie auch unter

www.zollenreute.info


Kontakt

Siegfried Hornung
Ortsvorsteher Zollenreute
Telefon: 07525/2692
E-Mail: siegfried.hornung@aulendorf.de

 
Zollenreute


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